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Stadtbesuche: Den demokratischen Geist Danzigs erkunden

Letzte Woche haben wir mit unseren Stadtbesuchen begonnen, die für die Bewertung des Potenzials einer Stadt, die Europäische Hauptstadt der Demokratie 2024/25 zu werden, von entscheidender Bedeutung sind. Zuerst ging es nach Danzig, wo unsere Stadtnetzwerkmanagerin Martina Fürrutter von zwei Mitgliedern der Expertenjury, Sanja Bojanic und Bruno Kaufmann, begleitet wurde.

Unser Besuch in Danzig am 27. September war von einer Reihe bedeutender Engagements geprägt, die darauf abzielten, das demokratische Ethos der Stadt zu verstehen und zu würdigen.

Der Morgen begann mit einem Kaffee mit Prof. Jakob Potulski im Central Hotel Gdańsk, der den Ton für den Tag vorgab: Wir tauschten Gedanken über die Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement und demokratischen Werten in der heutigen Gesellschaft aus. 

Unser Besuch im Europäischen Solidaritätszentrum war eine ergreifende Erinnerung an die historische Bedeutung der Stadt in der demokratischen Landschaft. Hier trafen wir die Köpfe hinter dem Projekt „Solidarity Everyday“ und erkundeten eine aufschlussreiche Ausstellung, die den unbezwingbaren Geist der Solidarity-Bewegung zeigte. Es bot eine wertvolle Perspektive darauf, wie die Geschichte Danzigs mit dem Streben nach Demokratie verknüpft ist. Der Tag wurde mit einem Treffen mit Vertretern verschiedener Organisationen der Zivilgesellschaft fortgesetzt. Ihr Engagement für die Förderung demokratischer Ideale und die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in der Gemeinschaft war offensichtlich und inspirierend. Es beleuchtete die entscheidende Rolle dieser Organisationen bei der Gestaltung des demokratischen Gefüges der Stadt.

Unsere Delegation hatte auch die einmalige Gelegenheit, an einer Staatsbürgerkundestunde für junge Menschen unter der Leitung von Bürgermeisterin Aleksandra Dulkiewicz teilzunehmen. Darüber hinaus erweiterten Treffen mit Stadträten im Rathaus und ein Besuch des Bürgerzentrums Dolna Brama unseren Blick auf die verschiedenen Facetten der demokratischen Initiativen Danzigs. Auf ein üppiges Mittagessen im Dolna Brama Civic Hub folgten Präsentationen zum Green Civic Budget und zum Youth City Council, die das Engagement der Stadt für innovative demokratische Praktiken hervorhoben.

„Demokratie in Danzig ist kein Schlagwort. Es ist eine ständige Aufgabe, ein Bürger zu sein, ein Bürger, der sich engagiert. Dabei geht es darum, unsere Stadt als Gemeinwohl zu betrachten und ihre Zukunft auf der Grundlage von Menschenrechten, sozialer Eingliederung und Gleichbehandlung zu planen. Es bedeutet Offenheit gegenüber Neuankömmlingen, die gemeinsame Schaffung von Innovationen, die die Demokratie stärken und die Menschen stärken.“

– Bürgermeisterin Aleksandra Dulkiewicz

Im Laufe des Tages führten wir ein aufschlussreiches Online-Treffen mit der Journalistin Katarzyna Włodkowska. Sie lieferte wertvolle Einblicke in die Rolle der Medien bei der Gestaltung des öffentlichen Diskurses und ihre Bedeutung für die Wahrung demokratischer Werte.

Unser ereignisreicher Tag gipfelte in einem Teamessen, bei dem wir unsere Diskussionen fortsetzten und die Verbindungen festigten, die unserer Reise zugrunde liegen. Unser Besuch in Danzig bot einen Einblick aus erster Hand in eine Stadt, die zutiefst den demokratischen Prinzipien verpflichtet ist. Von historischen Wahrzeichen bis hin zu zeitgenössischen Initiativen ist Danzig ein inspirierendes Beispiel dafür, wie Demokratie gedeihen kann, wenn sie von ihren Bürgern angenommen und gefördert wird. Seien Sie gespannt auf weitere Einblicke und Geschichten aus unserer Erkundung des demokratischen Erbes Danzigs.

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